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Präventionscafé – Input und Austausch zur betrieblichen Suchtprävention

Erinnern Sie sich an das Turnen in der Schule: das Sprungbrett, der Kasten und dahinter die dicke blaue Matte. Egal ob Sie leidenschaftlich, pragmatisch oder ängstlich an die Sache herangegangen sind, die Matte bot Sicherheit und fungierte als Puffer. Hin und wieder bereitete es sogar große Freude, sich einfach hineinzuwerfen oder sogar eine Sekunde länger darauf zu verweilen.
Unterstützendes Führungsverhalten kann neben einem guten Arbeitsklima und einer gesundheitsförderlichen Arbeitsorganisation genau diese Matte sein: auf jeden Fall ein wertvoller Puffer gegen hohe Belastungen und mitunter sogar ein Schub in Richtung Flow.

Der Konsum von psychoaktiven Substanzen im beruflichen Umfeld ist selten ein isoliertes Problem des Individuums, sondern steht fast immer in einer funktionalen Beziehung zu den Arbeitsbedingungen und den persönlichen Lebensumständen. Er ist oft der Versuch eines Lösungsmechanismus für berufliche und private Anforderungen – einerseits im Sinne des Copings, um Belastungen zu reduzieren oder „runterzukommen“, andererseits im Sinne des Dopings, um die eigenen Leistungsgrenzen zu erweitern.
Das Führungsverhalten hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie Mitarbeiter*innen arbeitsbedingte Belastungen verarbeiten können. Eine präventive Führungskultur erkennt Überlastungen frühzeitig und bietet Unterstützung an. 

Das Präventionscafé gibt einen Überblick über aktuelle Belastungsfaktoren und bietet Professionalist*innen Orientierung für die Praxis.

Zur Anmeldung –> Angebote | Institut Suchtprävention